Martin Rieger, speaker at nextReality.festival 2026 in Hamburg on 18 and 19 November

nextReality.festival 2026

18.11.2026 - 19.11.2026
09:00 Uhr
Kreativspeicher M28, Am Sandtorkai 27, Hamburg

Am 18. und 19. November 2026 trifft sich die XR-Szene im Kreativspeicher M28 in der Hamburger Speicherstadt zum nextReality.festival. Ich spreche am zweiten Tag.

Zwei Tage, vier Bühnen, eine frei zugängliche Ausstellung und eine Preisverleihung, verteilt über zwei Etagen.

Über das nextReality.festival

Veranstalter ist der nextReality.Hamburg e.V., ein gemeinnütziger Verein, getragen von Unternehmen, Hochschulen und der Stadt Hamburg. Das Festival ist der Punkt im Jahr, an dem die Leute, die immersive Projekte tatsächlich bauen, im selben Haus landen: Entwicklerinnen und Entwickler, Kreative, Agenturen, Sender, Forschungsinstitute und die Auftraggeber.

Das Konferenzprogramm läuft in thematischen Tracks über vier Bühnen und die Workshop-Räume. Die Ausstellung zeigt die für den nextReality.Contest nominierten Projekte neben Studios und Startups, und Du kannst ohne Ticket reingehen und alles ausprobieren.

Was Dich erwartet

  • Vier Bühnen plus Workshop-Räume: Talks, Panels und Sessions zum Mitmachen an beiden Tagen.
  • Ausstellung: aktuelle VR-, AR- und MR-Arbeiten zum Ausprobieren, darunter die Nominierten des nextReality.Contest. Eintritt frei.
  • nextReality.Contest: Die Preisverleihung ist am Abend des 18. November in der Astor Film Lounge, danach folgt die After-Show-Party im VRHQ.
  • Networking: zwei Tage mit den Menschen, die in Norddeutschland entscheiden, welche immersiven Projekte entstehen.

Wer spricht

Über zwanzig Speaker aus Forschung, Rundfunk, Agenturen und Produktteams, darunter:

  • Prof. Dr. Frank Steinicke – Professor und Lehrstuhlinhaber, Universität Hamburg
  • Prof. Dr. Johanna Pirker – Professorin, Technische Universität München
  • Hugh Hou – YouTuber und Immersive Filmmaker, Spatial Film
  • Keeley Turner – CEO Metaverse Stage und XR-Filmemacherin, Spatial Film
  • Dr. Leon Pietschmann – XR-Experte und Forscher
  • Carmen Britz und Lukas Höh – Innovation Hub, WDR
  • Stefan Marx – Co-Founder und CEO, ZAUBAR
  • Simon Graff – Vorsitzender, nextReality.Hamburg e.V.

Hol Dir Dein Ticket und komm nach Hamburg.

nextReality.festival Special: Why Nobody Talks About Sound in XR, But Should

In meinem Vortrag am 19. November geht es um die Budgetzeile, die als Erstes fliegt.

Ich komme aus dem Film. Dort weiß jeder, dass Ton wichtig ist, und fast keiner handelt danach. Das war der Grund, warum ich gegangen bin. In XR ist das Muster dasselbe, nur jünger. Audio bekommt, was nach Kamera, Licht und teuren Requisiten übrig bleibt, und trotzdem erwarten alle, dass das Ergebnis hochwertig wirkt. Diese Rechnung geht nie auf, und sie wiederholt sich in Projekt nach Projekt.

Die Reihenfolge ist dabei immer gleich. Erst wird der Ton aus dem Budget gestrichen. Dann kommt eine KI-Stimme statt einer Sprecherin. Dann Stockmusik statt einer Komposition. Und die Geräusche packt am Ende der Entwickler nebenbei mit rein.

Meistens steckt da keine Nachlässigkeit dahinter. Die Leute, die diese Projekte führen, haben ein Projekt und keine Vorstellung davon, was der Ton für sie tun könnte, und ich habe Glück, wenn sie überhaupt fragen. Genau diese Lücke will ich in den dreißig Minuten schließen.

Das heißt, ich zeige, wo Dich ein Headset tatsächlich verliert, was die Reihenfolge von oben später kostet und welche Entscheidungen aus der ersten Woche sich in der Post nicht mehr reparieren lassen. Meine Faustregel dagegen: plane 10 bis 20 Prozent des Produktionsbudgets für den Ton ein. Immersion entsteht nicht, weil im Abspann ein Format-Logo auftaucht.

Dreißig Minuten inklusive Fragen. Bring das Projekt mit, an dem Du gerade hängst.

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